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Ich mach mich stark durch Bewegung


Ich mach mich stark

Welche Sportart passt zu mir?

Im Alltag begegnen wir vielen falschen Vorstellungen davon, warum der Rücken wehtut und wie man mit Schmerzen umgeht. Heute ist wissenschaftlich erwiesen, dass Rückenschmerzen nur sehr selten Symptome einer ernsthaften Erkrankung der Wirbelsäule sind. Vielmehr wird das harmonische Zusammenspiel von Muskeln, Knochen und Gelenken durch zu wenig und zu einseitige Bewegung beeinträchtigt. In Form von Schmerzen sendet uns unser Körper Warnsignale. Schonung ist hierauf die falsche Antwort. Muskeln, die nicht beansprucht werden, verkümmern nur weiter. Ein Teufelskreis. Wer Rückenschmerzen vorbeugen oder Schmerzen loswerden will, braucht stattdessen mehr Bewegung.

Während vor einigen Jahren noch in rückenfreundliche und rückenschädliche Sportarten unterschieden wurde, ist sich die Medizin heute einig: Sport und Bewegung tun dem Rücken gut. Entscheidend ist nicht die Sportart selbst, sondern wie ich Sport treibe: Bewegungen sollten nicht ruckhaft, sondern kontrolliert und im eigenen Tempo ausgeführt werden. Das Training darf bis an die persönliche Belastungsgrenze gehen, keinesfalls darüber hinaus. Und nicht zuletzt sollte der Spaß an der Bewegung im Vordergrund stehen.

Schwerelos statt atemlos

Schwimmen und Aquafitness gehören zu den am meisten empfohlenen sportlichen Aktivitäten. Durch den Wasserwiderstand ist das Training sehr effektiv. Der Wasserauftrieb schont zugleich die Gelenke. Wer mit zu vielen Pfunden zu kämpfen hat, kann sich hier angenehm schwerelos fühlen, Kalorien verbrennen und Muskeln aufbauen. Achten Sie darauf, beim Schwimmen die Halswirbelsäule nicht zu stark zu überstrecken. Ideal ist Rückenschwimmen. Dabei liegt die ganze Wirbelsäule in einer Ebene und der Nacken wird zugleich gekräftigt.

Gut zu Fuß

Das aufrechte Gehen ist unsere natürliche Fortbewegungsart. Wer zwei Mal am Tag 15 Minuten zügig geht, hat schon die Hälfte seines täglichen Bewegungspensums erreicht. Das rhythmische Wechselspiel von Be- und Entlastung stimuliert unsere Muskeln und Gelenke, „ernährt“ die Bandscheiben und fördert den Stoffwechsel im Gewebe. Zudem kommen Herz und Kreislauf in Schwung und Stress wird abgebaut. Wer es gerne zügiger mag, sollte auf die richtigen Laufschuhe achten und seinen Puls nicht zu hoch treiben. Gelenkschonender ist das Nordic Walking, ursprünglich als Sommertraining für Skilangläufer entwickelt. Der Einsatz der Stöcke sorgt für hohen Energieverbrauch und aktiviert mehr Muskelgruppen als einfaches Walken.

Im Rhythmus

Musik lässt uns Anstrengungen vergessen. Aerobic- oder auch Gymnastikkurse setzen deshalb auf die Motivation der Musik. Der Körper kommt in fließende Bewegungen, alle Muskelgruppen werden stimuliert. Tänzerische Sportarten sind zudem ein gutes Haltungs- und Konditionstraining und fördern Gleichgewichtssinn und Körperkoordination. Statischere Übungen wie im Yoga schulen gezielt die Körperwahrnehmung. Die Bewegungsabläufe variieren stets zwischen Kräftigung und Dehnung und bringen so alle Muskelgruppen wieder in Balance.

Ich mach mich stark durch Bewegung

© 2017 BKK PricewaterhouseCoopers 29. Mrz 2017