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Die elektronische Gesundheitskarte der zweiten Generation

eGK G2Bestens vorbereitet auf die Zukunft sind Sie schon heute. Mit dem geplanten Beginn der Onlineinfrastruktur sollen voraussichtlich ab 2019 viele Erweiterungen für die Kartengeneration G2 möglich sein. Auf der Rückseite befindet sich wie gewohnt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Sie erleichtert die Inanspruchnahme medizinischer Behandlungen im europäischen Ausland. Der Schutz Ihrer persönlichen Gesundheitsdaten hat höchste Priorität. Gerade angesichts der neuen technischen Möglichkeiten werden Sicherheit und Datenschutz besonders groß geschrieben.

Aktualisierung Ihrer Versichertenstammdaten

In Zukunft soll die Adresse auf der Karte online aktualisiert werden können. Ein Austausch der Karte ist dann nicht mehr notwendig.

Notfalldaten

Bei einem Notfall muss der Arzt schnell handeln. Auf freiwilliger Basis können Versicherte in Zukunft notfallrelevante Informationen wie Allergien, chronische Erkrankungen, Arzneimittelunverträglichkeiten sowie andere wichtige Diagnosen auf Ihrer Karte speichern lassen.

Elektronische Fallakte vom Arzt

Oft sind in die Behandlung eines Patienten mehrere medizinische Einrichtungen oder Ärzte eingebunden. Die elektronische Fallakte wird es zukünftig allen Beteiligten ermöglichen, auf die Dokumentation des Behandlungsfalles zuzugreifen und so die medizinische Versorgung des Patienten noch besser abzustimmen.

Kommunikation Leistungserbringer

Geplant ist auch die Einführung einer sicheren Kommunikation zwischen Ärzten und Einrichtungen im Gesundheitswesen. Heute wird vorwiegend der Postweg genutzt. Zum anderen muss ein Arztbrief aufwändig digitalisiert werden, damit die Daten in der Praxissoftware zur Verfügung stehen. Die Voraussetzungen für einen schnellen und sicheren elektronischen Austausch von Informationen werden jetzt geschaffen. Zukünftig können Befunde dann schnell und sicher elektronisch von Arzt zu Arzt übermittelt werden.

Schutz vor unberechtigten Zugriffen

Wenn alle diese Funktionen in einigen Jahren - derzeitiger Stand ist 2019 - vollständig zur Verfügung stehen, werden nur Sie selbst bestimmen, ob und welche medizinischen Daten auf Ihrer Karte gespeichert werden. Ohne Ihre Einwilligung wird niemand auf Ihre vertraulichen Daten zugreifen können. Die dafür notwendige persönliche Identifikationsnummer (PIN) werden wir Ihnen rechtzeitig mitteilen.

Auch Ärzte erhalten eine eigene Karte, den so genannten Heilberufsausweis. Erst wenn die Gesundheitskarte und der Heilberufsausweis des Arztes im Kartenlesegerät stecken und sich sowohl der Versicherte als auch der Arzt mit ihrer jeweiligen PIN identifiziert haben, werden die Daten entschlüsselt und gelesen werden können. Eine Ausnahme hiervon werden die Notfalldaten sein, bei denen die PIN-Eingabe des Arztes ausreicht.

© 2017 BKK PricewaterhouseCoopers 28. Juli 2017