Wozu ein Darm-Check? Die Schwarzwaldklinik informiert
Zur Krebsvorsorge ohne Beschwerden? Aber sicher! Denn Darmkrebs macht anfangs keine Beschwerden. Egal ob Stuhltest oder Darmspiegelung – Vorsorge hilft Ihnen, gesund zu bleiben.
Wir unterstützen Sie mit unserer aktuellen Darmkrebsvorsorge-Aktion: Bis zum 31. Juli 2026 erhalten Sie einen immunologischen Stuhltest kostenfrei.
„180.000 Krebsfälle hat das Darmkrebs-Screening in den ersten 10 Jahren verhindert.“
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Machen Sie den Test bei uns – kostenlos bis Ende Juli!
Als Ihre BKK PwC wollen wir tun, was wir können, um Ihre Prävention zu unterstützen. Deshalb können Sie bis zum 31. Juli 2026 einen kostenlosen immunologischen Stuhltest anfordern.
So funktioniert’s
- Teilnehmen können Sie unter darmkrebs-check.org/3235.
- Mit einem wissenschaftlich evaluierten Fragebogen kann bereits das Risiko einer Erkrankung bewertet werden.
- Bei einem erheblichen Risiko können Sie ein telefonisches Beratungsgespräch mit einem Arzt vereinbaren.
- Anschließend erhalten Sie innerhalb weniger Tage einen immunologischen Test auf Blut im Stuhl nach Hause gesandt.
- Eine bebilderte Anleitung hilft Ihnen, den Test durchzuführen.
- Sie können das Testset auch telefonisch anfordern: 07071 138899-5
Die Auswertung
Unser Labor wertet den Test dann aus und teilt Ihnen das Ergebnis schriftlich mit. Auf einem neuen Befund-Portal können Sie Ihre Auswertung online abrufen, sobald ein Testergebnis vorliegt. Im Falle eines auffälligen Befundes wird Sie einer unserer Ärzte telefonisch kontaktieren und die weitere Vorgehensweise mit Ihnen persönlich besprechen. Das Angebot ist für Versicherte der BKK PwC kostenfrei.
Unser Partner bei der Aktion Darmkrebsvorsorge
… ist wieder die Kern Medical Engineering GmbH (KME) aus Tübingen. Die KME ist eines der führenden Unternehmen für betriebliche Sekundärprävention in Deutschland und seit zehn Jahren auf die Organisation von bundesweiten Gesundheitstagen in Betrieben spezialisiert – vornehmlich in den Segmenten Herz-Kreislauf- und Krebsvorsorge.
Die Schwarzwaldklinik informiert: Mythen & Vorurteile über Darmkrebs
Sollte man zur Vorsorge, obwohl man sich gesund fühlt?
Unbedingt! Das ist das generelle Prinzip der Vorsorge und Früherkennung, auch beim Darmkrebs. Denn dieser Krebs macht anfangs keine Beschwerden. Es können also bereits Vorstufen oder Krebs im frühen Stadium im Darm vorliegen und trotzdem spüren Sie nichts. Wenn Sie 50 Jahre alt sind und keine Symptome haben, ist dies also der ideale Zeitpunkt.
Gehen Sie zum Arzt und machen Sie den Darmcheck, also Darmspiegelung oder Stuhltest. Denn erst die Vorsorge bringt Gewissheit.
Krebs – Welche Vorsorge gibt es?
Neben der Darmkrebsvorsorge ab 50 Jahren wird in Deutschland auch die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen ab neun Jahren empfohlen, die zuverlässig vor Gebärmutterhalskrebs und weitere, durch Humane Papillomviren verursachte Krebserkrankungen schützt, bzw. das Risiko deutlich senkt, daran zu erkranken. Dies betrifft u.a. Analkrebs und Krebs im Mund-Rachenraum sowie Genitalwarzen.
Die Kosten der beiden Präventionsleistungen – Darmcheck und Impfung – werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Ist eine Darmspiegelung schmerzhaft?
Nein, keine Sorge. Vor der Untersuchung bekommen Sie eine leichte Sedierung, eine „Schlafspritze“. Die Darmspiegelung selbst verschlafen Sie dann also und Sie spüren während der Untersuchung nichts. Man kann die Koloskopie aber natürlich auch ohne Beruhigungsmittel selbst live miterleben. Eine spannende Erfahrung, direkt in sein eigenes Organ Darm zu gucken. Wie das funktioniert und dass es weitaus weniger dramatisch ist, als Sie sich vielleicht denken, sehen Sie hier in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=VqD-z7B8jfo
Also ab zum Arzt und gesund bleiben!
Wird beim Darmcheck immer Krebs entdeckt?
Nein. Nur in 1 Prozent der durchgeführten Vorsorge-Darmspiegelungen wird tatsächlich Krebs entdeckt.
Vorstufen werden aber sehr viel häufiger gefunden und sogleich entfernt: In 6 % der Untersuchungen werden fortgeschrittene Adenome (direkte Vorformen von Krebs, sog. Präkanzerosen), in 19 % nicht-fortgeschrittene Adenome und in 11 % harmlose Polypen entdeckt. In 63 % der Untersuchungen wird keine Auffälligkeit im Darm festgestellt. Für diese 63 % der Patienten bedeutet die Darmspiegelung eine Bestätigung ihrer Gesundheit. Alle anderen Patienten profitieren direkt von der Untersuchung, weil Krebs verhindert werden kann.
Und selbst wenn Krebs entdeckt wird, befindet er sich bei der Vorsorge überwiegend in einem so frühen Stadium, dass er gut geheilt werden kann.
Ist ein Darmcheck teuer?
Ganz im Gegenteil: Kostenlos! Vorsorge-Darmspiegelung oder Stuhltest sind Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse ab dem Alter von 50 Jahren. Also ab zum Arzt und gesund bleiben!
Kann Darmkrebs früh erkannt werden?
Allerdings. Schon die Vorstufen von Darmkrebs sind erkennbar. Wer mit 50 Jahren zur kostenfreien Vorsorge-Koloskopie (Darmspiegelung) geht, hat große Chancen, dass bereits Vorstufen von Darmkrebs entdeckt und entfernt werden können. Oder es kann Darmkrebs bereits in einem so frühen Stadium entdeckt werden, dass er gut behandelbar und heilbar ist. Also ab zum Arzt und gesund bleiben.
Wie kann man das Krebsrisiko senken?
Die Forschung ist sich einig: gesünder leben ist die beste Krebsvorsorge. Dazu gehört zum Beispiel nicht zu rauchen, sich gesund und ballaststoffreich zu ernähren und sich regelmäßig zu bewegen. Und mit einem gesunden Lebensstil kann man nicht nur Krebs vorbeugen, sondern auch anderen Erkrankungen. Dazu gehören zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.
Aber machen Sie sich nicht verrückt! Sie müssen nicht Ihr komplettes Leben umkrempeln. Jeder Schritt mehr an Bewegung ist gut, jeder Schluck Alkohol weniger ist gut, jedes mehr an Gemüse und weniger an Fleisch und Wurst ist gut. Sie werden merken, wie Sie sich bald besser fühlen und besser schlafen können.
Und ab 50 – zum kostenlosen Darmcheck und gesund bleiben!
Hilft Bewegung gegen Krebs?
Studien beweisen: Bewegung senkt das Krebsrisiko. Jeder Schritt zählt. Wer sich täglich bewegt, kann das individuelle Krebsrisiko senken. Insbesondere das Risiko für einige häufige Krebsarten wie Brustkrebs und Darmkrebs kann durch körperliche Aktivität um 20 bis 30 Prozent reduziert werden.
Aber keine Sorge: „Bewegung“ muss nicht Leistungssport bedeuten. Auch spazieren gehen im Alltag oder Treppe statt Aufzug wirken sich positiv auf die körperliche Gesundheit aus. Selbst kurze Einheiten haben einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Daher ist jede Aktivität besser als keine Bewegung. Und ab 50 – ab zur kostenlosen Darmkrebs-Vorsorge!
Wer hat ein erhöhtes Darmkrebs-Risiko?
Die Angebote zur Darmkrebs-Vorsoge sollten insbesondere Menschen mit erhöhtem Risiko wahrnehmen.
Ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs haben Sie, wenn Sie …
- älter als 50 Jahre sind
- Fälle von Darmkrebs in Ihrer Familie haben
- Darmpolypen haben oder hatten
- Blut in oder auf Ihrem Stuhl feststellen
- an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung leiden (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn)
- an Typ 2 Diabetes mellitus leiden und mit Insulin behandelt werden
- weitere Risikofaktoren erfüllen:
- Rauchen
- Alkoholkonsum
- Übergewicht
- wenig Bewegung
Darmkrebs lässt sich durch Vorsorge verhindern
Mit etwa 60.000 Neuerkrankungen im Jahr ist Darmkrebs die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Circa 24.000 Menschen sterben jährlich an dieser Krebsform.
Die gute Nachricht ist: Darmkrebs lässt sich durch frühzeitige Vorsorge einfach und effektiv verhindern. Denn von einer erkennbaren Vorstufe bis hin zum Ausbruch des Krebses können 10 Jahre vergehen.
Erfreulicherweise nutzen immer mehr Menschen Angebote zur Früherkennung und senken dadurch ihr Darmkrebs-Risiko. Infolgedessen ist die Zahl der Todesfälle durch diesen Krebs im Vergleich zu früheren Jahren deutlich zurückgegangen.
In den letzten zehn Jahren hat die vorbeugende Darmspiegelung bereits dazu beigetragen, ca. 80.000 Todesfälle zu verhindern, was der Bevölkerung einer mittelgroßen Stadt wie Worms entspricht.
Darmkrebs-Vorsorge
Immunologischer Stuhltest
Eine Methode, um Darmkrebs oder Vorstufen aufzuspüren, ist der Test auf verstecktes Blut im Stuhl, der sogenannte immunologische Stuhltest. Ist der Stuhltest positiv, muss die Ursache durch eine Darmspiegelung abgeklärt werden.
Bei der BKK PwC erhalten Sie den Stuhltest kostenfrei:
- altersunabhängig bei unserer aktuellen Darmkrebs-Vorsorgeaktion bis 31. Juli 2026
- ansonsten ab dem Alter von 50 Jahren
Darmspiegelung
Die zuverlässigste Vorsorgemethode ist die Darmspiegelung (Koloskopie).
Bei der BKK PwC erhalten Sie diese kostenfrei:
- Männer und Frauen ab dem Alter von 50 Jahren
- bei familiär erhöhtem Risiko für Darmkrebs altersunabhängig
Fakten zur Darmkrebs-Erkrankung
- Mehr als 60.000 Menschen bundesweit erkranken jährlich an Darmkrebs, fast die Hälfte stirbt.
- Immer mehr jüngere Menschen U50 sind betroffen.
- Darmkrebs kann durch verschiedene Vorsorgemaßnahmen verhindert werden.
- Bei rechtzeitiger Früherkennung liegen die Heilungschancen bei über 90 Prozent.
- Gute Ernährung und Bewegung können präventiv wirken.
- Als Versicherte der BKK PwC haben Sie die Möglichkeit, sich bis 31. Juli einen kostenfreien Test nach Hause senden zu lassen.
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