Health & Safety first – Eure Gesundheit ist uns wichtig!

Als im Arbeitsschutzmanagement durch die Verwaltungsberufsgenossenschaft mit dem AMS Audit „Arbeitsschutz mit System“ zertifiziertes Unternehmen entwickelt PriceWaterhouseCoopers die Bereiche Arbeits- und Gesundheitsschutz kontinuierlich zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) weiter. Dazu arbeiten im Arbeitskreis Gesundheit gesundheit@pwc Mitarbeiter des Unternehmens mit der BKK PwC und TÜV Rheinland als externem Dienstleister eng verzahnt zusammen.

TÜV Rheinland ist mit einem interdisziplinären Präventionsteam aus den Bereichen Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit, Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie (ABO) sowie Betrieblicher Gesundheitsförderung involviert. Die interdisziplinäre Aufstellung ermöglicht, Handlungsbedarf zu erkennen, aus verschiedenen Perspektiven zu bewerten und passgenaue Empfehlungen abzuleiten.

Arbeitsschutz mit System

In einer seit 2003 gewachsenen Zusammenarbeit ist TÜV Rheinland heute umfassend in der Grundbetreuung und betriebsspezifischen Betreuung nach DGUV V2 mit 8 Fachkräften für Arbeitssicherheit und 14 Betriebsärzten für 21 Standorte in Deutschland, plus Wien, von PwC Deutschland tätig. Die Koordination aller Leistungen erfolgt über standortspezifische Jahrespläne in Zusammenarbeit mit den AMS-Beauftragten des Unternehmens.

Vierteljährliche Abstimmungs- und Evaluationsgespräche dienen der gemeinsamen Weiterentwicklung der Arbeitsschutzziele. Die Arbeitsschutzdokumentation wird ebenso zentral digital bereitgestellt, wie auch die anstehenden Termine und die Ansprechpartner bei TÜV Rheinland und PwC Deutschland. Beispielhaft für die Zusammenarbeit sind die Gefährdungsbeurteilung „Psychische Belastungen“ sowie das Projekt „BGM innovativ“.


„In unserem Projekt „BGM innovativ“ ermöglicht die Mitarbeiter-Beratung auf der einen und die enge Zusammenarbeit der beteiligten Experten auf der anderen Seite, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten aktiv zu fördern.“

Hilde van Overbeke, verantwortliche Betriebsärztin für PwC Deutschland beim TÜV Rheinland

Psychische Belastungen im Blick

Die Berücksichtigung psychischer Belastungen ist seit 2013 bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung (GBU) gesetzlich vorgeschrieben. Mit Befragungen bei je rund einem Drittel der Beschäftigten hat ein elfköpfiges Expertenteam der ABO von TÜV Rheinland im Jahr 2014 und 2017 die GBU „Psychische Belastungen“ erstellt. Zur Koordination wurde 2014 ein Steuerkreis initiiert, der sich inzwischen zum Arbeitskreis Gesundheit gesundheit@pwc weiterentwickelt hat.

Die Analyse identifizierte verschiedene Handlungsfelder wie quantitative und emotionale Belastungen sowie Work-Privacy-Konflikte und eine zum Teil geringe Akzeptanz moderner Arbeitskonzepte. Mit Maßnahmen wie „Gesundes Führen“ zur Führungskräfteentwicklung, Workshops zur individuellen Stressbewältigung und aktiven Pausengestaltung haben sich Verbesserungen in den Bereichen Work-Privacy-Konflikte und emotionale Anforderungen ergeben. Durch den Regelkreis von Analyse, Maßnahmen und Evaluation entwickelt sich in diesem Bereich ein funktionierender Regelkreis im Sinne des BGM.

Synergien nutzen – „BGM innovativ“

Nach den Gesundheitstagen „Herzenssache“ in den Jahren 2014 – 2016 haben die BKK PwC und TÜV Rheinland mit „BGM innovativ“ ein weiteres gemeinsames Projekt gestartet. Ziel ist es, die Ergonomie an den Bildschirmarbeitsplätzen zu verbessern und die Rückengesundheit der Mitarbeitenden zu fördern.

Mit dem gemeinsamen Blick aus Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit ergeben sich für die Maßnahmen an den verschiedenen Standorten und für die unterschiedlichen Beschäftigtengruppen deutliche Synergieeffekte: Während in jungen Belegschaften unter anderem ein Fokus auf Aspekte der Ergonomie für flexible Arbeitsformen und der Arbeitssicherheit moderner Sitzgelegenheiten wie dem Sitzball liegt, stellen sich bei älteren Beschäftigten andere Themen wie Beleuchtung oder Anpassung der Monitore an den individuellen Bedarf.