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ACHTUNG! Nur noch die richtige Karte verwenden!

eGK G2

Beim Arztbesuch darf ausschließlich die aktuellste Gesundheitskarte verwendet werden. Bei unserer BKK ist dies die G2- Kartengeneration. Ältere Kartengenerationen dürfen nicht mehr verwendet werden. Die Gültigkeit der Karte auf der Rückseite spielt dabei keine Rolle.

Die richtige Kartengeneration lässt sich ganz einfach an folgenden Merkmalen erkennen:

  • Layout der Karte ist in den Farben von PwC gehalten
  • Kennzeichen „G2“


eGK G2



Sollten Ihnen mehrere „G2- Karten“ vorliegen und Sie sind sich unsicher welche Karte die aktuellste Karte zur Vorlage beim Arzt  ist, können Sie sich telefonisch (05661/730225) oder per Mail (tobias.braun@bkk-pwc.de ) an uns wenden. Wir werden Ihnen dann die Kennnummer der aktuellsten (zuletzt ausgestellten) Karte mitteilen. Die Kennnummer der Karte finden Sie auf der Rückseite Ihrer Gesundheitskarte unter "8. Kennnummer der Karte".

Aktualisierung Ihrer Versichertenstammdaten

In Zukunft soll die Adresse auf der Karte online aktualisiert werden können. Ein Austausch der Karte ist dann nicht mehr notwendig.

Notfalldaten

Bei einem Notfall muss der Arzt schnell handeln. Auf freiwilliger Basis können Versicherte in Zukunft notfallrelevante Informationen wie Allergien, chronische Erkrankungen, Arzneimittelunverträglichkeiten sowie andere wichtige Diagnosen auf Ihrer Karte speichern lassen.

Elektronische Fallakte vom Arzt

Oft sind in die Behandlung eines Patienten mehrere medizinische Einrichtungen oder Ärzte eingebunden. Die elektronische Fallakte wird es zukünftig allen Beteiligten ermöglichen, auf die Dokumentation des Behandlungsfalles zuzugreifen und so die medizinische Versorgung des Patienten noch besser abzustimmen.

Kommunikation Leistungserbringer

Geplant ist auch die Einführung einer sicheren Kommunikation zwischen Ärzten und Einrichtungen im Gesundheitswesen. Heute wird vorwiegend der Postweg genutzt. Zum anderen muss ein Arztbrief aufwändig digitalisiert werden, damit die Daten in der Praxissoftware zur Verfügung stehen. Die Voraussetzungen für einen schnellen und sicheren elektronischen Austausch von Informationen werden jetzt geschaffen. Zukünftig können Befunde dann schnell und sicher elektronisch von Arzt zu Arzt übermittelt werden.

Schutz vor unberechtigten Zugriffen

Wenn alle diese Funktionen in einigen Jahren - derzeitiger Stand ist 2019 - vollständig zur Verfügung stehen, werden nur Sie selbst bestimmen, ob und welche medizinischen Daten auf Ihrer Karte gespeichert werden. Ohne Ihre Einwilligung wird niemand auf Ihre vertraulichen Daten zugreifen können. Die dafür notwendige persönliche Identifikationsnummer (PIN) werden wir Ihnen rechtzeitig mitteilen.

Auch Ärzte erhalten eine eigene Karte, den so genannten Heilberufsausweis. Erst wenn die Gesundheitskarte und der Heilberufsausweis des Arztes im Kartenlesegerät stecken und sich sowohl der Versicherte als auch der Arzt mit ihrer jeweiligen PIN identifiziert haben, werden die Daten entschlüsselt und gelesen werden können. Eine Ausnahme hiervon werden die Notfalldaten sein, bei denen die PIN-Eingabe des Arztes ausreicht.

© 2018 BKK PricewaterhouseCoopers 16. November 2018