Sie war neu. Sie war digital. Und sie war ein voller Erfolg

Unser Leistungsgedanke scheint oft der Treiber unseres Erfolgs zu sein. Doch konstantes „Höher, schneller, weiter“ kann sich langfristig negativ auf die Gesundheit auswirken. Wie viel Leistung ist also förderlich? Wie können wir uns für Veränderungen motivieren? Und welche Bedeutung haben Regeneration und Pausen?

Die vor wenigen Wochen zu Ende gegangene Präventionskampagne „Höher, schneller, Bullshit! Resilienz stärken und Wohlbefinden fördern“ hat mit folgenden Bausteinen viele Impulse rund um psychische Gesundheit und Resilienz gesetzt:

  • Live-Vortragsreihe mit Experten
  • Online-Training: Resilienz – Widerstandsfähigkeit stärken und erhalten
  • Podcast „Gehirn unter Strom – wie pflegen wir unser Gehirn im FlexWork?“
  • Workshops mit den Meditationsexperten von 7Mind
  • eLearning in Vantage: Be Well, Work Well Toolkit „Rest and Recovery“

Natascha Scheer und Lars Grein und im Interview

Organisatorin und Gesundheitsmanagerin Natascha Scheer von PwC und BKK PwC-Vorstand Lars Grein erklären im Interview unter anderem, welche Überlegungen bei der Konzeption wichtig waren und wie sich das Gelernte in den Alltag übertragen lässt.

Lars Grein, Vorstandsvorsitzender der BKK PwC

Natascha Scheer, Gesundheitsmanagerin BKK PwC


Baustein für Baustein zu mehr Resilienz im Alltag

Die Kampagne hat unterschiedlichste Themen und Experten unter einem Dach vereint. Wie plant man das im Vorfeld?

N. S.: Themengebiete wie „Resilienz“ und „Leistung“ sind sehr vielschichtig. Da braucht es Speaker und Experten, die verschiedene Blickwinkel beleuchten. Das müssen zudem Personen sein, die ihre Botschaften begeisternd vermitteln, gerade auch, wenn die Vorträge nur virtuell stattfinden. Deshalb haben wir auf einen  bunten Mix gesetzt – von Leistungssportlern über Experten für Ernährung und Gesundheit bis hin zu Verhaltenspsychologie. Frank Busemann als ehemaliger Olympiasieger war sicher auch ein Zugpferd und hat einige PwC'ler auf die Kampagne aufmerksam gemacht.

Restlos ausgebuchte Online-Trainings und insgesamt rund 11.000 Teilnehmer sprechen da eine deutliche Sprache. Wie sehr freut Sie der Zuspruch?

N. S.: Tatsächlich haben wir im Nachgang  ganz viel positives Feedback bekommen. Über die Evaluationsbögen, anonym wie auch persönlich. Die Zufriedenheit war mit 99 Prozent enorm hoch. Zudem haben 95 Prozent der Teilnehmenden angegeben, wichtige neue Kenntnisse erworben zu haben. Mit am schönsten waren aber der Stolz, die Dankbarkeit und die Anerkennung, dass die Kampagne auch in Pandemie-Zeiten durchgeführt wurde.

L. G.: Kampagnenangebote bei PwC werden in der Regel meist gut angenommen. Bei einem komplett neuen Format fragt man sich aber natürlich, wie es wohl werden wird. Und ich kann nur sagen, die Kampagne hat voll eingeschlagen und alle Erwartungen übertroffen.

Die große Teilnehmerzahl hat gezeigt, dass die gemeinsamen, akribischen Überlegungen und Planungen wertvoll und richtig waren. Denn auch nach der Kampagne haben wir als BKK zurückgespielt bekommen, dass wir die richtigen Themen gewählt und uns zielgenau mit den neuen Herausforderungen der Pandemie auseinandergesetzt haben: Der Umgang mit Termindichte, gesundem Schlaf und Stressprävention etwa sind Themen, die unsere Versicherten im Berufs- wie auch im Privatleben beschäftigen.

Die BKK PwC war mit drei Workshops am Start. Welche Überlegungen standen hinter deren Auswahl?

L. G.: Das Ziel der Kampagne, Mitarbeiter dazu zu bewegen, sich mit der eigenen Gesundheit zu beschäftigen, deckt sich zu 100 Prozent mit unserem Bestreben als BKK. Daher war von Anfang an klar, dass wir gerne unterstützen und begleiten. Als Natascha Scheer mit der Idee auf uns zukam, hatte sie das Fundament bereits geschaffen.

Mit unseren digitalen Workshops „Stressprävention mit 7Mind“, „Resilienz im Berufsalltag“ und „Achtsames Führen“ haben wir ganz bewusst wertvolle Ergänzungen zum bestehenden Kampagnenkonzept geliefert. Wir wollten nichts doppeln, sondern Mehrwerte kreieren. Dank der konstruktiven Zusammenarbeit konnten wir als BKK der ohnehin starken Kampagne so ein gewisses Extra hinzuzufügen.

Wie kann die Kampagne langfristig nachwirken?

N. S.: Ein wichtiges Ziel war, dass die Teilnehmenden sich auch nach deren Abschluss weiter intensiv mit den Themen beschäftigen. Durch die sorgsame Auswahl der Personen und Inhalte haben wir zu einigen Inhalten, etwa Meditation, einen leichteren Zugang geschaffen. Gerade im Bereich Resilienz ist elementar, sich klar zu machen: Die Techniken sind erlernbar, müssen aber keine Wissenschaft sein. Sondern eine  Haltung, die man sich aneignet – raus aus der Opferrolle, hin zu mehr Selbstbestimmung und Akzeptanz.

Entsprechend sollten die Teilnehmer die Erkenntnisse in ihren Alltag integrieren können, ohne das Thema „studieren“ zu müssen. Auch deshalb wurden sämtliche Inhalte online aufgezeichnet und sind weiterhin verfügbar. Zudem haben wir Wert darauf gelegt, durch Formate wie Podcasts, Online-Trainings und Vorträge verschiedene Geschmäcker anzusprechen.

L. G.: Eigenverantwortung ist sehr wichtig. Die Kampagne kann animieren und motivieren. Am Ende muss aber jede und jeder Einzelne selbst bereit sein, mehr für sich zu tun. Die Formate fungieren dabei wie ein Baukasten an Lösungen und Wegen zum Erfolg. Für manche ist das gesprochene Wort wichtiger, für  andere die Interaktivität. Auch hier hat die Kampagne ein breites Spektrum geboten.


„Ziel der Kampagne ist, die Selbstfürsorge und Resilienz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken und Bewusstsein für die Themen zu Schaffen.“

Natascha Scheer, Gesundheitsmanagerin bei PwC Deutschland

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